WISSENSWERTE UND HILFREICHE IDEEN – IM UMGANG MIT KINDERN

Hilfreich im tagtäglichen Umgang und Zusammensein:

  • Kinder im Haushalt mit sinnvollen Aufgaben beauftragen und ihnen nicht alle Arbeiten vorenthalten.
  • Kindern die Gelegenheit geben, aus ihren Fehlern zu lernen, ohne dass sie sich dabei wertlos vorkommen. Kritische Bemerkungen entziehen den Kindern nur Energie.
  • Es darf auch einmal etwas schiefgehen. Erfahrungen sammeln ist ein guter (der beste) Lehrer!
  • Kinder so oft wie möglich ermutigen und loben.
  • Kinder dazu ermutigen, von Anfang an unklare Situationen zu hinterfragen, und eine Art von Humor fördern, der weniger auf der Herabsetzung anderer (Sarkasmus) oder auf der Herabsetzung von Kindern beruht. Kindern so oft und so viel wie möglich Momente der Begeisterung und Kreativität  schaffen.

Sehr hilfreiche und überaus förderliche Aktivitäten dafür sind zum Beispiel:

  • Tanzen, Singen, Spielen und viel Aufenthalt in der Natur. All das nimmt auf ganz einfache und natürliche Art und Weise Leistungsdruck und Stress.

Wissenswert im tagtäglichen Umgang und Zusammensein:

 

Unsere Kinder läuten ihre „L o s l a s s z e i t“ ganz alleine ein!
Diese Zeit kennen wir alle auch unter dem Namen Pubertät.
Pubertät ist sozusagen die Zeit:
Wenn die Kinder für die Eltern kompliziert werden, sich verweigern, „coole“ Freunde vorziehen und alles andere als bequeme Mitbewohner sind.
Oder aus der Sichtweise der Kinder gesehen:
Die Eltern sind diejenigen, die kompliziert, unbequem und uneinsichtig sind und sich plötzlich regelrecht verweigern. Die Eltern sind die, die nicht mehr alles nachgeben, die „coolen Freunde“ als „uncool“ bezeich-nen und an vielen anderen Dingen anfangen herumzunörgeln und zu meckern.
Für alle Eltern ist für diese Zeit noch hilfreich zu wissen:
Mit allem, was wir sagen, und wenn es noch so gut gemeint ist: Es kommt alles ganz anders an.


Alles, was wir sagen, kommt bei den Kindern in dieser besonderen Phase verzerrt an!


Die Gehirnhälften sind für eine Weile ohne Verbindung. Die Kontaktstellen sind unterbrochen. Es dauert, bis sich alles neu sortiert und die Verbindung über Kontaktstellen wiederhergestellt ist.
Es ist so, als ob die Jugendlichen nur so etwas verstehen und wahrnehmen wie – Blahblahblah!


FAZIT:
Mit das Wichtigste für Kinder in ihrer „Desorientierungsphase“ ist:
Die Kinder trotz allem wirklich bewusst wahrzunehmen, hinzuhören, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihren gewählten WERT als Mensch immer zu schätzen. Ob dieser WERT der WERT ist, der uns für richtig und wichtig erscheint, oder nicht.
Kinder brauchen den Rückhalt und das Mitgefühl der Eltern, um sich in ihrem von ihnen gewählten Wert, in ihrer ganzen Individualität in dieser Welt zurechtzufinden.
An dieser Stelle sei allen Eltern und Erwachsenen empfohlen:


„Auch wenn du denkst, es geht nicht mehr,

kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“
Und dieses Licht heißt: LIEBE!


In jeder scheinbar aussichtslosen Situation ist es hilfreich zu sagen oder auch zu denken:


„Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich in deiner ganzen Individualität!“


Was mit dieser verbalen oder auch gedanklichen Aussage unbewusst noch mitschwingt, ist:


„Ich liebe dich so, wie du sein willst!“ UND:
„Ich achte und wertschätze dich – dein Wollen und – deinen Raum!

 

 

Die Energie folgt stets dem Geist.
Wenn wir an etwas denken, (positiv oder negativ) lenken wir damit gleichzeitig unsere Energie in diese Richtung.
Unsere Energien bleiben stets im Einklang mit unseren Gedanken.
Was und wem auch immer wir Aufmerksamkeit (Energie) schenken, verstärkt sich und wird mehr.

 

"Sei klug und wähle weiße die Schale die du nährst!"

 

„Achte auf deine Gedanken. sie sind der Anfang deiner Taten!“
(Chinesisches Sprichwort)

 

Text und Bild © Institutlichtblick Ursula Rodumer

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